Foto: Klaus Hausmann (Pixabay)

                                                                                                     23.03.2020

Liebe Kisdorferinnen, liebe Kisdorfer!

 

Frau Merkel hat in ihrer Ansprache von der größten Krise nach dem 2. Weltkrieg gesprochen und ich stimme ihr da hundertprozentig zu. Noch nie waren wir etwas Derartigem ausgesetzt.

Wir haben gelernt, dass die Ausbreitung des Corona Virus nicht nur in Ballungsgebieten stattfindet, es kann auch jeden auf dem flachen Land treffen, so gibt es auch im Kreis Segeberg (Stand jetzt) 23 Fälle. Wir wissen auch, dass es derzeit weder Medikamente noch Impfstoff dagegen gibt. Aber eines können wir alle gemeinsam tun: die Ausbreitung verlangsamen, indem wir zu Hause bleiben und damit unserem Gesundheitssystem helfen.

Hier noch einmal mein Aufruf: Bitte nehmen Sie die Situation ernst und bleiben Sie zu Hause. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Ihre bewegungsfreudigen Kinder sich nicht mit Freunden zu einer Fahrrad-Session treffen und im Dorf umher fahren. Als Vater von nunmehr erwachsenen Söhnen weiß ich, wie schwer es ist, Kinder im Haus zu behalten. Aber es ist wichtig zum Schutze aller!

Verlassen Sie das Haus bitte nur noch, wenn Sie zur Arbeit oder sich mit den notwendigsten Dingen versorgen müssen oder für notwendige Arztbesuche.

Hamsterkäufe sind nicht nötig! Unsere Märkte vor Ort sind immer noch gut ausgestattet mit allem, was wir unbedingt brauchen.

Aber es gibt auch Positives in dieser Krise zu berichten. Um Menschen mit erhöhtem Risiko, z.B. älteren Menschen, zu helfen, hat sich sofort eine Gruppe Kisdorfer gebildet, die bereit sind, für diese Menschen einzukaufen. Zwischen 9 und 11 Uhr erreichen Sie diese Gruppe unter der Telefonnummer 0178-9295868. Ihre Einkäufe von Aldi, Edeka und der Apotheke werden Ihnen unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen bis vor die Tür gebracht. Nutzen Sie gern diesen Service!

Bei allen medizinischen Fragen steht Ihnen die Praxis Kisdorf zur Verfügung. Unter der bekannten Telefonnummer 04193-4098 hilft man Ihnen gern weiter oder besuchen Sie die Website unter www.praxis-kisdorf.de. Dort finden Sie jede Menge Ratschläge. Und noch eines: Gehen Sie bitte nie unangemeldet in die Praxis – Sie gefährden sich, andere Patienten und das gesamte Praxisteam.

Ich danke allen, die trotz Krise immer zur Stelle sind, wenn Sie gebraucht werden, wie jetzt die Menschen, die in den Supermärkten für uns da sind, unserer Freiwilligen Feuerwehr, unserer Apotheke, allen Ehrenamtlichen und der Praxis Kisdorf.

Nachfolgender Appell wurde mir von den Dres. Deunert für unsere Website zur Verfügung gestellt.

 

Bitte bleiben Sie gesund

Ihr Bürgermeister

Wolfgang Stolze

 

Appell der Dres. Sandu und Frauke Deunert, Kisdorf

Die Bilder aus Italien sollen in Kisdorf bitte nur ein Horrorfilm bleiben!

-Das Militär holt die Toten ab.

-Der Rettungsdienst bringt schwerstkranke Menschen -nach Stunden Wartezeit in völlig überfüllte -Krankenhäuser ohne Behandlungskapazitäten.

-Pflegeheime werden nicht mehr versorgt.

-Die Feuerwehr ist massenerkrankungs-bedingt nicht         einsatzfähig.

 

Der neue Corona SARS CoVid19 ist aber ein echter Killervirus.

Jede 5. Erkrankung nimmt statistisch einen schweren Verlauf: Das sind bei 4000 Kisdorfern hunderte bedrohte Leben - die Welle kommt und darf kein Tsunami werden.

Die Praxis Kisdorf ist geöffnet und bittet in jedem Fall um telefonische Anmeldung. Wir führen in einem separaten Raum Abstriche durch, bis heute (20.03.‘20) hatten wir keinen Infektionsfall.

Damit es so bleibt:

Macht euch nicht zu Komplizen des Virus-

Haltet Abstand!

Es gibt keine Tablette gegen Corona- jeder Körper kämpft allein und hat es leichter gegen 100 Viren als gegen 100.000.

Fasst und hustet euch nicht an, verseucht keine öffentlichen Plätze,

lacht nicht über Corona - damit wir bald wieder feiern können!



Kisdorfer unterstützen Kisdorfer!                                      16. März 2020

In Zeiten der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat unser tägliches Leben erheblich verändert. Das gilt auch für die Kommunalpolitik. Wie Sie sicher mitbekommen haben, fallen derzeit alle Sitzungen aus. Selbstverständlich ist unser Bürgermeister auch weiterhin für Sie da. Aber wir Mitglieder der WKB sind nicht nur Kommunalpolitiker, sondern auch Nachbarn und Mitmenschen dieser Gemeinde und als solche möchten wir vorbereitet sein, wenn Menschen, die in diesen Zeiten einer Risikogruppe (Ältere, Kranke) angehören, das Haus nicht verlassen können/sollen und Unterstützung beim Einkauf von Lebensmitteln benötigen. Diese Hilfe möchten wir anbieten, jedoch nur diesem Personenkreis.

Von Montag bis Samstag können Menschen, die diese Hilfe benötigen, morgens zwischen 9 und 11 Uhr unter der Telefonnummer 0178-9295868 anrufen und die Bestellung aufgeben.

Wir beschaffen für Sie die Waren von Edeka, Aldi, der Poststelle und unserer Apotheke in Kisdorf. Ausnahmen müssen abgesprochen werden.

Es wird unterschiedliche Personen geben, die den Telefondienst machen, wir nennen unseren Namen.

Zu Beginn nehmen wir Bestellungen bis ca. 20 € auf (bitte vorher alles aufschreiben!). Die Ware wird am selben Tag zwischen 16 und 19 Uhr nach Hause gebracht und der Betrag gegen Kassenbon kassiert.

Wenn möglich, 20 €-Schein oder kleiner zum Bezahlen verwenden, wir haben Wechselgeld dabei. Wir benötigen bei der Aufnahme der Bestellung ihren Namen, die Adresse, die Telefonnummer.

Wir werden mit dieser Aktion am Donnerstag den 19.03.2020, beginnen und freuen uns, Sie unterstützen zu können.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr Helferteam der WKB Kisdorf



Kurzmitteilung                                            17. März 2020


Der Direktor der VR-Bank in Kisdorf gibt bekannt, dass der persönliche Schalterdienst bis auf Weiteres eingestellt wird. Die Automaten im Eingangsbereich bleiben alle in Funktion.

Die Mitarbeiter sind im Dienst und sind telefonisch unter den bekannten Rufnummern erreichbar.


INFO                                                                                                                                    16. März 2020

Vorläufige Einstellung der Sperrmüll- und Strauchgutabholung  

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
um die Entsorgungssicherheit für den gesamten Kreis Segeberg (außer Norderstedt) weiterhin aufrecht zu erhalten,
muss der WZV seine personellen Kapazitäten anders verteilen, um für eventuelle Personal- und zur präventionsorientierten Betriebsorganisation Vorsorge zu treffen.  Im Vordergrund steht für den WZV der Auftrag, die Regelabfuhr der privaten Müllbehälter im Kreis Segeberg (außer Norderstedt) zu gewährleisten.
Die gute Nachricht: Nach derzeitigen Einschätzungen wird es weiterhin vollumfänglich möglich sein, die gewohnten
Abfuhrtermine für die Rest-, Bio- und Papierabfuhr einzuhalten.
Die Termine für die private Sperrmüll- oder Strauchgutabholung, die bis zum 20.03.2020 bereits vereinbart waren,
werden noch durchgeführt. Die vereinbarten Termine ab dem 23.03.2020 entfallen. Der WZV setzt sich zu gegebener
Zeit mit den betroffenen Kunden/innen in Verbindung, wann wieder eine Abholung erfolgen kann.
Wir danken unseren Kunden/innen für das Verständnis.
 
Mit freundlichen Grüßen
i. A.
Julia Büttner
Nachhaltige Entwicklung

Wege-Zweckverband
der Gemeinden des Kreises Segeberg
Am Wasserwerk 4 - 23795 Bad Segeberg


                                                                       14. März 2020

Liebe Kisdorfer Bürgerinnen und Bürger,
hiermit gebe ich aus aktuellem Anlass bekannt, dass bis zum 9. April keine gemeindlichen Sitzungen stattfinden werden.

Am 9. April ist eine Gemeindevertreter-Sitzung im Margarethenhoff geplant. Ob diese tatsächlich stattfindet, wird noch bekannt gegeben. Bleiben Sie gesund,
Ihr Wolfgang Stolze, Bürgermeister

 


                                                                        11. März 2020

 

Liebe Kisdorferinnen, liebe Kisdorfer!

 

Aufgrund der aktuellen Lage in Bezug auf das Covid-19-Virus bitte ich um Verständnis, dass auch unsere Gemeinde die dringend empfohlenen Präventionsmaßnahmen durchführen wird. Das Ziel ist es, die möglichen Ansteckungen zeitlich soweit es geht zu strecken, um unsere Ärzte, Apotheken und Versorgungseinrichtungen nicht zu überlasten oder gar zusammenbrechen zu lassen. Covid-19 ist heute von der WHO als Pandemie eingestuft worden, daher bitte ich Sie dringend, gerade auch im Interesse der besonders gefährdeten Personen, die Gefahr ernst zu nehmen und sich an die empfohlenen Verhaltensregeln zu halten.

Zwei Dinge gebe ich hiermit bekannt: Das jährliche Müllsammeln "Aktion sauberes Schleswig-Holstein" am 14. März fällt aus. Weiterhin wird auch die am 26. März geplante Einwohnerversammlung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Für die schnelle Information an Sie, liebe Kisdorfer Bürgerinnen und Bürger, werde ich die offizielle Website "kisdorf.de" nutzen.

Sicher wird es dann auch von den einschlägigen sozialen Medien übernommen.

 

Ihr Wolfgang Stolze

 

Bürgermeister

 


Regionales Verkehrskonzept    15.Februar 2020                                                  

 

Auf großes Interesse stieß am Samstag die Auftaktveranstaltung zum regionalen Verkehrskonzept zu der Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause geladen hatte, der Ratssaal war komplett gefüllt. Herr Rümenapp vom Planungsbüro Gertz Gutsche Rümenapp stellte das Verfahren für die Erstellung des Verkehrskonzeptes vor.

 

Beteiligt sind Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und die Ämter Kaltenkirchen-Land, Itzstedt und Kisdorf. Ziel ist es, ein Konzept für den Ausbau des Verkehrsnetzes zu erstellen, das der sich rasant verändernden Entwicklung unserer Region gewachsen ist. Eines der wichtigsten Themen ist die von vielen Gemeinden immer wieder gestellte Forderung nach Umgehungsstraßen. Sicher ist es eine große Herausforderung die unterschiedlichen Interessen aller beteiligten Gemeinden unter einen Hut zu bekommen.

Herr Rümenapp betonte, dass auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Region Vorschläge zur Verbesserung oder auch Hinweise auf Missstände einbringen sollten. Eigens dafür ist eine interaktive Karte auf der Website dieses Projektes erstellt worden, in dem jeder, auch anonym, einen Ort anklicken und seinen Hinweis eintragen kann. Die Karte mit den gesammelten Einträgen wird dann ausgewertet und mit in die Planung einbezogen.

Die Frage, wie denn die gemeindlichen Gremien, z.B. der Verkehrsausschuss, mit in den Prozess eingebunden werden sollen, blieb Herr Rümenapp schuldig. Dies würde noch mit den beteiligten Vertretern dieses Arbeitskreises besprochen werden. Der Zeitplan für das Projekt ist straff, nach den Datenerhebungen und Analysen werden im Juni dieses Jahres Zwischenergebnisse präsentiert, um dann bis September eine Maßnahmenkonzeption zu erstellen. Im Herbst wird dann eine öffentliche Abschlusspräsentation stattfinden.

Die WKB wird das im Verkehrsausschuss themtisieren, um so auch die Anforderungen und Anregungen Kisdorfer Bürgerinnen und Bürger in die Konzeptentwicklung mit einzubringen. Bleibt zu hoffen, dass auch für Kisdorf ein Konzept für eine Verkehrsentlastung herauskommt, die für uns mehr Sicherheit und weniger Lärm bringt. Die mögliche Umsetzung der Maßnahmen wird, so Rümenapp, sicher eine deutlich längere Zeit brauchen, immer abhängig von den vielen Genehmigungs- und Bearbeitungs- und Finanzierungsverfahren.

Zugang zu interaktiven Karte: http://www.buergerbeteiligung.de/rvk/

 

Ihre/Eure WKB


                                                                                    13.Februar 2020

Liebe Kisdorferinnen und Kisdorfer!                                                                                                

 

Die Straßenbau-Beitragssatzung ist immer noch ein heißes Thema in der Gemeindepolitik. Wir möchten hier einige Informationen an Kisdorfs Bürger geben, denn viele sind betroffen.

Die Historie

Das Gesetz des schleswig-holsteinischen Landtags von 2012 schrieb vor, dass zur Sanierung und zum Neubau von Straßen Gebühren zu erheben seien und diese Maßnahmen nicht aus Steuern zu finanzieren sind. Daher wurden in der Vergangenheit die Kosten für die Sanierung einer Straße auf die Anlieger der Straße umgelegt. Durch die enorm gestiegenen Kosten ist dies heute kaum noch darstellbar, es kämen Kosten auf die Anlieger in meist fünfstelliger Höhe zu. Daher hat die Gemeindevertretung in 2014 einstimmig beschlossen, dass ein neues Verfahren zur Finanzierung eingesetzt werden soll: die wiederkehrenden Beiträge.

Das Land grätscht dazwischen

Die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP änderte die Regelung im Dezember 2017 und stellte den Kommunen frei, ob sie Beiträge erheben oder nicht – sie macht aus einer Soll- eine Kann-Vorschrift. Clever von der Landesregierung: Hätte sie das Gesetz komplett gekippt, wäre sie nach dem Konnexitätsprinzip verpflichtet, für die entstehenden Kosten aufzukommen. Zwar versprach die Landesregierung den Städten und Gemeinden mehr Geld in Form von Zuschüssen zu überweisen, passiert ist aber nahezu nichts! Gerade einmal jeweils 20.000 € gab’s in den letzten beiden Jahren an Zuschüssen, das reichte nicht einmal für die Beleuchtung am Etzberg. Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU): "Im Rahmen der Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs sollen die Kommunen in die Lage versetzt werden, ihrer Verpflichtung zum Ausbau kommunaler Straßen nachzukommen - und sie können sich darauf verlassen, dass diese Landesregierung sie fair und gerecht behandelt."

Blick zum Nachbarn

Vorreiter für den Einsatz der „wiederkehrenden Beiträge“ war die Gemeinde Oersdorf in unserem Amtsbereich, sie setzte sie als erstes um. Es gibt dafür aber enge gesetzliche Vorgaben, die in Oersdorf nur grenzwertig umgesetzt werden konnten. So muss z.B. ein räumlicher und funktionaler Zusammenhang zwischen der Baumaßnahme und dem Grundstück des Beitragszahlers bestehen. In Oersdorf ist dies teilweise nicht gegeben, so urteilten jetzt die Richter des Oberverwaltungsgerichtes in Schleswig. In Kisdorf wird es wahrscheinlich auch so sein, gerade auch, was die Außengebiete betrifft.

Heilung

Folgende Möglichkeiten stehen den Gremien zur Verfügung:

 

- Einmalige Beiträge: die Grundeigentümer an der zu sanierenden Straße werden anteilig zur Kasse gebeten. Fünfstellige Beträge wären hier wahrscheinlich.

 

- Wiederkehrende Beiträge: die Bürger eines festzulegenden Abrechnungsgebietes zahlen solidarisch, i.d.R. niedrige dreistellige Beiträge (der Beitrag wird auf viele Schultern verteilt, somit ist der Anteil eines jeden Einzelnen möglichst gering). Das erteilte Urteil des OVG führt zumindest zu einer kleineren Aufteilung der Abrechnungsgebiete im Innenbereich. Diese kleineren Abrechnungsgebiete bedingen aber wesentlich höhere Beiträge und stellen somit den ursprünglich gedachten niedrigen, solidarischen Beitrag in Frage.

 

- Finanzierung über den Haushalt: kaum mehr möglich, da es bereits ohne Straßensanierungen sehr schwer ist, einen zumindest ausgeglichenen Haushalt zu realisieren (Folge: Zustand der Straßen wird sich im Gemeindegebiet zusehends verschlechtern).

Ausblick

Klar ist, dass die Straßenbau-Beitragssatzung in dieser Form auf Grund der nach wie vor unklaren Rechtslage nicht haltbar ist. Der Straßenausbau muss aber finanziert werden. Bleibt die Frage: Wovon?

 

Die WKB wird sich dafür einsetzen, dass für Kisdorf eine langfristige und nachhaltige Lösung gefunden wird, um auch in Zukunft Gemeindestraßen, wenn nötig, grundsanieren zu können. Wir sind aber gegen die Abschaffung der Beiträge ohne dass Gegenvorschläge zur Finanzierung gemacht werden.

 

Ihre WKB

 


                                                                                 18.11.2019

Schilder / Schilda im Kisdorferwohld

 

Wieder einmal wird das Spannungsfeld zwischen ehrenamtlicher Kommunalarbeit und den übergeordneten Verwaltungsorganen, in diesem Fall der Kreisverkehrsaufsicht Segeberg deutlich. Sinnvolle, durch Bürgerinnen und Bürgern an die Gremien der Gemeinde gerichtete Verbesserungsvorschläge, insbesondere zur Entschleunigung des Straßenverkehrs, werden ungeachtet möglicher großzügiger Auslegung der Rechtslage entschieden.

 

Zum Sachverhalt: https://kisdorferwohld.com/?page_id=39

 

Die WKB begrüßt es ausdrücklich, dass sich dazu eine Bürgerinitiative gegründet hat, die es sich zum Ziel gemacht hat, die jahrzehntelange gute und notwendige Verkehrsregelung wiederherzustellen. Auf der Website (s.o.) der Bürgerinitiative wird sehr sachlich der Verlauf dieses Vorgangs beschrieben. Danke für die Sachlichkeit und die anschauliche Darstellung.

Wenig zielführend sind dagegen die Äußerungen des FDP-Ortsvorsitzenden Dr. Seeger. Z.B. ist die Behauptung falsch, dass es der Gemeinde möglich ist, Widerspruch oder gar Klage gegen übergeordnete Stellen (Kreisverkehrsaufsicht) zu erheben und Herr Dr. Seeger sollte das wissen. Aber es kommt in der Öffentlichkeit natürlich gut an, anderen Untätigkeit vorzuwerfen. Herr Dr. Seeger kennt die Details bereits seit dem der Bürgermeister am 13. August 2019 öffentlich darüber berichtet hat ( https://kisdorf.eu/wp-content/uploads/2019/08/verkumw13.pdf und https://kisdorf.eu/wp-content/uploads/2019/09/verkumw14.pdf ). Weiterhin ist die Behauptung falsch, dass es eine bessere Verhandlungsposition gegeben hätte, wenn der Bürgermeister die Umsetzung der Anweisung der Kreisverkehrsaufsicht noch weiter verzögert hätte. Die Kreisverkehrsaufsicht hat eine Anweisung erteilt, dies ist keine Diskussionsgrundlage. Der Bürgermeister ist weisungsgebunden, hat die Anweisung allerdings erst nach 6 Wochen umgesetzt. Herr Dr. Seeger hat in dieser Zeit nichts von sich hören lassen. Dass durch Verschleppung letztendlich Recht gebeugt wird, ist weder mit der WKB zu machen, noch vom Bürgermeister zu erwarten.

Obwohl rechtlich nicht vorgesehen, hat der Verkehrsausschuss der Gemeinde Kisdorf einstimmig beschlossen, dass Widerspruch eingelegt werden soll. Rechtlich möglich und nötig sind die Widersprüche/Einsprüche von Einzelpersonen bzw. der Bürgerinitiative. Diese müssen beachtet, bearbeitet und beantwortet werden.

Wir wünschen uns, insbesondere den Anwohnern des Ellernbrooks im Sinne der Verkehrssicherheit, dass der jetzige Zustand wieder geändert wird und werden das voll unterstützen.

 

Ihre/Eure WKB


Bitte helfen Sie mit,

80.000 Unterschriften bis zum 2.März 2020 reichen

                                                                                   12.10.2019

Volksbegehren zum Schutz des Wassers 

Wir, die WKB unterstützen es

 

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, wir müssen es schützen! Verunreinigungen gibt es schon genug, Beispiele dafür kennen wir inzwischen alle: Mikroplastik, Pestizide, Nitrate, usw.. Es lauern weitere Gefahre für das Grundwasser und unser Trinkwasser: der Ausbau der Anlagen für die Gewinnung von Erdöl und das Fracking.

Mit dem Volksbegehren soll u.a. durchgesetzt werden, dass eine verbesserte Haftung von Ölkonzernen bei Schäden stattfinden wird, Wasserbehörden sollen weitreichendere Befugnisse zum Schutz des Grundwassers bekommen und es sollen transparentere Verfahren bei Korruptionsfällen, Genehmigungen und Veröffentlichungen stattfinden.

 

 

Hier bekommen Sie das Dokument:

www.vi-wasser.de/files/Unterschriftenbogen.pdf

 Weitere Informationen unter www.vi-wasser.de

 



De Kantüffelköste 2019 ...                    03.10.2019

 

Impressionen des Tages  hier im Blickwinkel

 

…..wie in jedem Jahr am 03.10. veranstaltet die WKB Kisdorf im Endern/Kisdorferwohld ihre Kantüffelköste.

 

In den Tagen vor der Veranstaltung regnete es leider sehr viel und so stand die Veranstaltung auf der Kippe. Nachdem die Agrar-Wetter-App unseres Mitgliedes, Landwirt Hermann Meyer, für den 3. Oktober keinen Regen ankündigte, entschloss sich der Vorstand zur Durchführung.

 Am Vortag wurden am späten Nachmittag die Zelte aufgebaut aber der Blick in den Himmel machte doch noch so manchen skeptisch. Aber der Wettergott spielte mit und so war der Rasen an dem Tag zwar nicht ganz trocken, aber unser Landwirt Hermann half mit Strohballen aus, die Fläche begehbar zu machen. Außerdem hatte dies den Vorteil, dass alles sehr ländlich und einladend aussah.

 

Auch wenn an diesem Tag die Landeshauptstadt Kiel zum großen Fest des 30jährigen Jahrestages der Wiedervereinigung eingeladen hatte, machten sich viele Besucher auf in den Wohld, um einen schönen Tag zu verbringen.

 

Wir WKBler verwandeln in jedem Jahr mit unserem Angebot den Endern in einen kleinen Marktplatz: Leckere Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln, Bratwürstchen, die wunderbar zu den Bratkartoffeln passen, Kartoffelpuffer mit selbstgemachtem Apfelmus unserer Mitglieder Marlies und Ivano sowie ein großes Kuchenbuffet luden die Besucher dazu ein, diese Köstlichkeiten zu genießen. Viele Kisdorfer bringen seit Jahren selbstgemachten Kuchen vorbei, so dass der Erlös dann ebenfalls an die WKB geht und der Überschuss des Tages trägt damit dazu bei, dass die WKB aktiv in Kisdorf arbeiten und auch unterstützend tätig sein kann.

 

Mittlerweile haben sich rund um die von den WKBlern besetzten Stände weitere Anbieter hinzugesellt: Hierzu gehören geräucherter Fisch, Kartoffeln, Kürbisse in allen Größen, Kräuter und Marmeladen, Produkte vom Hof Jakobs, Obst aus dem Alten Land, das von Familie Busack angeboten wurde und Margret Meyer präsentierte schöne Herbstgestecke, die sie mit Pflanzen aus ihrem Garten produziert hat. Die WKB bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Beteiligten.

 

Die ersten Gäste kamen bereits gegen 10.30 Uhr und bis zum frühen Nachmittag war der Spielplatz am Endern gut besucht. Man traf sich, man schnackte miteinander und auch alte Freunde trafen sich wieder. Bei einem Glas Bier oder einem Erfrischungsgetränk nahmen sich die Besucher  Zeit füreinander und genossen den schönen Herbsttag im großen Zelt oder auf den bereitgestellten Strohballen, die ein besonders schönes Ambiente boten.

 

Das Besondere dieser Veranstaltung war, dass die WKB zum ersten Mal in diesem Jahr auf Plastik verzichtet hat. Teilweise wurden Porzellanteller eingesetzt, ansonsten recyclebare Pappteller und -becher. Es wurde eigens Besteck gekauft, so dass man auf Mengen von Plastikartikeln verzichten konnte. Alle Besucher brachten ihr Besteck an die Geschirr-Rückgabe zurück und am Ende des Tages hatte man so wenig Müll, dass jeder begeistert war. Selbst dem Aufruf, eigene Tassen oder Behältnisse für Kuchen mitzubringen, wurde in einigen Fällen gefolgt, was die WKBler besonders erfreute. Eine besondere Überraschung hatte eine Dame für uns, die Besteck mitbrachte, welches die WKB künftig einsetzen kann - die WKB hatte einige Tage zuvor auf der Facebook-Seite um Besteck-Spenden gebeten. Man sieht wieder einmal: Es ist so vieles realisierbar.

 

Das Wetter hielt an diesem Tag und so konnten die WKBler auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken, die allen viel Spaß gemacht hat.

 

Am Tag darauf wurde der Platz mit Hilfe von Hermann Meyer und weiteren Mitgliedern der WKB wieder instand gesetzt….und dann fing es auch schon wieder an zu regnen.

 

 Was für ein Glück hatten wir an diesem 3.Oktober 2019 😊. Allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, ein ganz herzliches Dankeschön und bis zum nächsten Jahr am 3. Oktober.

 


De Kantüffelköste...                                             02.10.2019

 

Hallo liebe Kisdorferinnen und Kisdorfer!

Die gute Nachricht zuerst:

Die traditionelle Kantüffelköste findet statt!!!

Die weniger gute: Auf Grund des Regens der letzten Tage haben wir nicht wie gewohnt die Koppel am Endern als Parkraum zur Verfügung, das heißt: Parkplätze sind sehr knapp.

 

Daher unser Aufruf an alle:

Kommt mit dem Fahrrad oder bildet Fahrgemeinschaften, wenn's geht. Oder lasst euch fahren und wieder abholen.

Wir freuen uns riesig über viele Besucher, gute Stimmung und Gespräche, leckeres Essen

und auch wieder vieles zum Mitnehmen. Ihre / Eure WKB


                                                                                                          24.09.2019

De Kantüffelköste

 

Regelmäßig wie das Oktoberfest in München, findet jährlich unsere Kantüffelköste in Kisdorferwohld statt.

Mitglieder der WKB bereiten Leckeres  rund um die Kartoffel - Kartoffelpuffer und Bratkartoffel - dazu gibt es Bratwürstchen, ein Buffet mit Kaffee und Kuchen,  ein Bierchen oder sonstiges Erfrischungsgetränk laden zum Verweilen in der wunderschönen Umgebung ein.

In diesem Jahr konnten wir erneut andere Anbieter gewinnen, die ihre Erzeugnisse anbieten... Lassen Sie sich überraschen.

Da wir in diesem Jahr unsere Produkte weitestgehend platistikfrei anbieten, haben wir die Bitte, dass viele Besucher eigene Kaffeebecher und für Kuchen to go Behältnisse mitbringen. Es gibt keine Plastikteller mehr, keine Plastikbestecke....Selbstverständlich haben wir aber Kaffeebecher und Verpackungsmaterial am Stand. Aber jedes Teil zählt. Wenn wir es ernst meinen mit unserer Umwelt, sollte jeder dazu beitragen, Müll zu vermeiden. Dafür danken wir schon jetzt.

Wir hoffen wieder auf gutes Wetter und freuen uns, zahlreiche Besucher begrüßen zu können.


                                                                                                                              15.07.2019

Gedenktafel für den Erschossenen Josef Tichy in Kisdorf Feld – Bild des Erschossenen entwendet

 

Wie bekannt, wurde am 13.06.2019 in Kisdorf-Feld die Gedenktafel errichtet, die an den Mord an Josef Tichy erinnert, der im April 1945 von einem SS-Wachsoldaten auf dem Weg in das Arbeitslager Nordmark erschossen wurde.

Vor 8 Tagen wurde diese Gedenktafel von Unbekannten mit brauner Farbe beschmiert, die Tafel wurde umgehend gereinigt.

Entsetzen und Abscheu gestern darüber, dass dieses Mal das Bild von Joseph Tichy entwendet und versucht wurde, die Gedenktafel komplett aus dem Boden zu reißen. Irgendjemand scheint etwas gegen diese Gedenktafel zu haben. Der oder die Täter, die diese Tat begangen haben, sind bislang unbekannt. Wer nur hat Spaß an dieser Art der Zerstörungswut und was möchte/n der/die Täter damit ausdrücken? Viele Menschen im Ort sind erschüttert über diese Handlung.

Bürgermeister Stolze bekräftigte nochmals seinen Unmut und Unverständnis über diese Straftat, denn um eine solche handelt es sich in diesem Falle. Erneut wurde daher Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Die Initiatoren, u.a. die Biographiegruppe „Todesmarsch Hamburg – Kiel 1945“ als auch Marlene und Hans-Jürgen Hroch (Archiv Kisdorf) geben nicht auf. Es wird eine neue Tafel angebracht. Die Zweite.

Wer etwas beobachtet hat oder Hinweise geben kann, wende sich an die Polizei der Bürgermeister Stolze in Kisdorf.                                                                                                                                                                                                                                                               aj


                                                                                                                                09.06.2019

 Unbekannte beschmieren Gedenktafel für den Erschossenen Josef Tichy

 

Am 13.06.2019 wurde in Kisdorf-Feld die Gedenktafel für den Mord an Josef Tichy errichtet, der im April 1945 von einem SS-Wachsoldaten auf dem Weg in das Arbeitslager Nordmark erschossen wurde.

Nicht zu fassen am gestrigen Tag, dass diese Gedenktafel von Unbekannten geschändet wurde. Mit brauner Farbe wurden sowohl das Foto des Mannes als auch der Text, der auf diese schreckliche Tat hinweist, beschmiert. Vermutlich wollten hier Menschen mit rechter Gesinnung auf sich aufmerksam machen. Diese Personen haben sich scheinbar nicht mit der jüngeren Geschichte befasst und nicht begriffen, was Krieg bedeutet und welche Gräueltaten in dieser Zeit geschehen sind. Auf diese furchtbaren Geschehnisse möchte u.a. die Gedenktafel Josef Tichys erinnern, damit auch in Zukunft die Demokratie unseres Landes bewahrt bleibt. Die Tafel wurde zwischenzeitlich gereinigt.

Es handelt sich hier um Vandalismus und damit um eine Straftat. Strafanzeige wurde zwischenzeitlich erstattet, so Bürgermeister Wolfgang Stolze.

Hinweise auf die Täter nehmen die Polizei als auch Bürgermeister Stolze entgegen.                                                                                 aj


                                                                                                       16.06.2019

 Jubiläumsfest 2019 – Kisdorfer Vereine

 

Sechs Kisdorfer Vereine luden am 15.06. zu ihrem Jubiläumsfest ein – und viele, viele kamen. Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein Glas Sekt bzw. Orangensaft gereicht, so dass alle Besucher gut eingestimmt wurden. Die sechs Vereine hatten miteinander besprochen, gemeinsam ein großes Fest zu feiern - und dies ist in der Tat sehr gut gelungen.

Die Landjugend Kisdorf feiert in diesem Jahr ihren 35. Geburtstag, der Altenclub kann auf 50 Jahre zurückblicken, der DRK Ortsverband besteht seit 70 Jahren, der Chor Verein seit 100 Jahren, die Freiwillige Feuerwehr ist seit 112 Jahren am Ort und die Kisdorfer Gilde ist mit dem 425. Geburtstag das älteste Geburtstagskind.

Am Stocksberg war ein großes Zelt errichtet, in dem 600 Personen Platz fanden. Den Auf- und Abbau des Zeltes übernahm größtenteils die Landjugend, aber auch die Mitglieder der einzelnen Vereine packten am Tag nach der Veranstaltung kräftig beim Abbau mit an.

Die vielen „stillen“ und fleißigen Helfer und Sponsoren, ohne die ein solch großes Fest nicht möglich gewesen wäre, dürfen bei allem nicht unerwähnt bleiben. Blumengirlanden wurden gebunden, Blumendekorationen gesteckt, damit sich das Zelt in einem schönen Gewand zeigen konnte. Alle haben nach Aussagen des Organisationsteams – jeder auf seine Weise – Kreativität, Hilfe und Unterstützung eingebracht.

Nicht zu vergessen sei hier Andreas Pingel mit seinen Söhnen, die zur Stelle waren, als der Strom mehrere Male ausfiel.

Am Vorabend des Jubiläumsfestes richtete die Landjugend eine große Zeltdisco aus.

Nachdem der Chor Verein Kisdorf bereits am Nachmittag des Tages im gut besuchten Margarethenhoff ein Festkonzert gab, luden die Vereine am Samstagabend ab 20 Uhr zum großen Jubiläumsfest ein. Die Musikkapelle Kisdorf eröffnete mit einem bunten Musikprogramm den Abend.

Bürgermeister Wolfgang Stolze begrüßte um 20 Uhr die anwesenden Gäste, stellte die Tätigkeiten der einzelnen Vereine vor und fand für die wertvolle Arbeit der vielen Ehrenamtlichen innerhalb dieser Organisationen wertschätzende Worte. Er gab einen Überblick über die Geschichte des jeweiligen Vereins und wünschte allen weiterhin viel Erfolg für ihre wichtigen Aufgaben innerhalb Kisdorfs.

Die Band „Die Doppelzentner“ unterhielt alle Altersgruppen mit einem Potpourri von Melodien für alle Generationen und viele der anwesenden Gäste tanzten fröhlich und ausgelassen zur dargebotenen Musik. Der Zeltwirt hatte mit einer guten Mannschaft tatkräftige Unterstützung und für das leibliche Wohl waren vor dem Zelt einige Stände aufgebaut. Die Einrad-Gruppe des Schmalfelder SV saß mit 6 jungen Damen fest im Sattel und präsentierte beeindruckend diesen besonderen Sport.

Es ist den Veranstaltern dieses Jubiläumsfestes wunderbar gelungen, an diesem Abend Jung und Alt zusammenzubringen und man verbrachte gemeinsam nette Stunde. Besonders schön war zu beobachten, dass viele ältere Bürger den Abend scheinbar sehr genossen und bis in den späten Abend zu Gast waren.

Die Musik fand so guten Anklang, dass bis weit nach Mitternacht getanzt wurde. Dabei zeigten sich Bürgermeister Stolze und seine Frau als eifrige Tänzer.

Ein gelungener Abend des „Jubiläumsfestes 2019“ in Kisdorf. Allen, die zum Erfolg dieses schönen Abends beigetragen haben, auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön – und vielleicht dürfen wir uns in anderer Form auf weitere wunderbare Veranstaltungen in Kisdorf freuen.                                                                                                                                                                   aj


                                                                                           16.06.2019

 Fake-news

 

Immer wieder tauchen auf facebook Posts zum Thema „Kunstrasen-Fußballplatz“ auf, die leider mit der Realität sehr wenig zu tun haben. Da wird von einem Kostenbeitrag für die Gemeinde Kisdorf von 120.000 € geschrieben, von falschen Berechnungen, von einer fehlenden Kosten-Nutzenanalyse usw.. Das ist alles falsch, es suggeriert, dass die Mitglieder der Fraktionen und Ausschüsse fernab jeder Vernunft Entscheidungen treffen. Genau das Gegenteil ist der Fall, alle Fraktionen haben sich sehr wohl über Wochen mit diesem Thema beschäftigt, es wurden Firmen kontaktiert, ein Ortstermin in einer Nachbargemeinde gemacht, Anfragen gestellt und Kosten ermittelt.

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum ein Kunstrasenplatz für Kisdorf zurzeit nicht machbar ist. Der wichtigste und entscheidende Grund sind die Kosten und die belaufen sich nicht, wie immer wieder falsch behauptet, auf 120.000 € für die Gemeinde, sie sind mehr als doppelt so hoch. Zusätzlich kommen noch diverse finanzielle Risikofaktoren für die Gemeinde dazu. Die Menschen in Kisdorf, die sich politisch für Kisdorf einsetzen, sind alles andere als ignorant dem Sport gegenüber. Es fließt sehr viel Geld in die Sportförderung aller Vereine und gefördert wird eigentlich nur der Sport für Kinder und Jugendliche. Eigentlich, und auch da ist Kisdorf großzügig! Kisdorf hat aktuell viele wichtige Projekte, der Neubau des Kindergartens und der Feuerwehr, um nur zwei zu nennen. Das sind Pflichtaufgaben der Gemeinde, da ist ein Kunstrasenplatz für gut 80 Kisdorfer Kinder und Jugendliche Kür.

Die WKB hat sehr wohl erkannt, dass in Sachen Fußballplatz etwas getan werden muss und hat ein Paket geschnürt, das unseres Erachtens finanzierbar ist, Fördermittel nicht liegen lässt und besser für die Umwelt und die Gesundheit der Kinder ist: Einen Rasenplatz mit Beregnungsanlage, Brunnen, Flutlicht und einiges mehr. Dieses Paket ist erheblich günstiger in der Anschaffung und für die Gemeinde auch in den Folgekosten. Natürlich hat es auch Nachteile, das will niemand verschweigen, es sind halt zwei Kugeln Vanilleeis und nicht drei Kugeln Schoko mit Sahne.                                       mk


                                                                                            13.06.2019

 

Errichtung einer Gedenktafel am 13.06.2019 zum Gedenken an den Mord an Josef Tichy –

 

Erschossen auf dem Todesmarsch im April 1945 von Hamburg nach Kiel in Kisdorf-Feld

Am 12 April 1945 wurde das Gestapogefängnis Kola-Fu in Hamburg-Fuhlsbüttel geräumt und die Häftlinge wurden gezwungen, in mehreren Kolonnen nach Kiel zum dortigen „Arbeitserziehungslager Nordmark“ zu marschieren. In einer dieser Marschkolonnen befand sich Josef Tichy. Durch eine Augenzeugin ist bekannt, was sich an seinem Todestag an der Ulzburger Gemeindegrenze in Kisdorf-Feld „beim Gehöft des Otto Braasch“ zugetragen haben soll: Einer der Häftlinge war Josef Tichy, der schon bei der Verurteilung als geschwächt beurteilt war und vor Erschöpfung nicht mehr marschieren konnte. Er wurde von einem SS-Wachposten erschossen, dieser Wachposten soll den Toten auch getreten haben. Joseph Tichy wurde anschließend im Straßengraben verscharrt. Später wiesen britische Besatzungsoffiziere Kisdorfer „Nazi-Größen“ an, den Toten auszugraben und ihn auf dem ev. Friedhof in Kaltenkirchen zu bestatten. Dies geschah im Juli 1945. Im Februar 1968 wurde Tichy mit Josef Beck und Hugo Kochendörffer, die ebenfalls am 13. April 1945 auf dem Todesmarsch erschossen wurden, in die Reihe eins für die Opfer der NS-Herrschaft umgebettet.

Der Mord an Tichy wurde nie - weder von deutscher noch britischer Seite - strafrechtlich verfolgt.

Im Rahmen einer Feierstunde am 13.06.2019 würdigte Bürgermeister Wolfgang Stolze den Erschossenen Joseph Tichy und fand in seiner Ansprache mahnende Worte, dass sich Derartiges nie wiederholen möge. An der Stelle, an der Tichy erschossen wurde, versammelten sich zahlreiche Bürger, Vertreter der örtlichen Parteien, Mitglieder der Biographiegruppe Todesmarsch Hamburg Kiel April 1945, Hans-Jürgen u. Marlene Hroch (Archiv des Amtes Kisdorf), Pastorin Christiane Ellger u.a.m., um an dieser Stunde teilzunehmen und der Enthüllung der Gedenktafel beizuwohnen. Aufklärende, erinnernde und würdigende Worte wurden zu Ehren des Toten gefunden. Auch der Nachfahre eines der Teilnehmer dieses Todesmarsches, Fred Zimmak, nahm an der Stunde teil, sprach über die Erinnerungen, die er von seinem Vater gehört hatte, und verlas ein berührendes Gedicht seiner Ehefrau zum Thema „Vergangenheit….“.

Schüler der Kisdorfer Schule haben im Rahmen einer Arbeit Details über Joseph Tichy zusammengetragen, das Thema vertieft und als Collagen präseniert. Nicht zuletzt wurde die würdige Gedenkstunde durch Hans-Joachim Wehmeyer und zwei jungen Violinisten musikalisch untermalt. Gedenken und Erinnerung – Pastorin Ellger schloss die Feierstunde mit einem Gebet ab und lud die Anwesenden in die Friedenskirche in Kisdorf zu Kaffee und Kuchen ein. Den Abschluss bildete die feierliche Enthüllung der Gedenktafel, die an den Todesmarsch aber auch an das Opfer, Joseph Tichy, erinnern soll. Die niedergelegten Sommerblumen umrahmen die Stelle des furchtbaren Geschehens.Die Gedenkstunde vermittelte den Anwesenden einen Einblick in dieses traurige Kapital deutscher Vergangenheit in Kisdorf, das vor knapp 75 Jahren mit diesem Todesmarsch auf Kisdorfer Gebiet Geschichte bleibt und nicht vergessen werden darf.                                                                                                                                                                                                                                                    aj


05.06.2019

Was macht eigentlich die Ostküstenleitung?

 

 

Zur Erinnerung: geplant ist eine Erdverkabelung durch Kisdorfwohld und im weiteren Verlauf auch durch Gebiete Henstedt-Ulzburgs. Da gibt es aber offensichtlich noch Bedarf zum Nachdenken. Wir setzen uns nach wie vor für einen Trassenverlauf an der A20 ein!

http://ulzburger-nachrichten.de/erdverkabelung-komplizierter-als-gedacht-ost-west-stromtrasse-verzoegert-sich/


                                                                                                     03.06.2019

 

Prüfungsbericht veröffentlich - Endlich Licht beim WZV im Kreis Segeberg

 

Parteien, Fraktionen und Wählergemeinschaften haben sich jetzt entschlossen, den geschwärzten Prüfungsbericht des Gemeindeprüfungsamtes zum Wegezweckverband und die Stellungnahme des WZV zu veröffentlichen. Immer wieder war der WZV wegen des Vorwurfs "Missmanagement in den vergangenen Jahren" in der Presse und auch wegen der daraus resultierenden (erheblichen) Gebührenerhöhungen für ALLE Bürger im Kreisgebiet. Viele Bürger haben schon die Übersendung des Prüfungsberichtes beantragt, dies wurde aber abgelehnt. Über die Gründe der Gebührenerhöhungen sollten sich aber alle Bürgerinnen und Bürger informieren können.

https://wi-se.de/pruefungsbericht-veroeffentlicht-endlich-…/                                                                                                                                mk


Jugend, Soziales, Kultur und Sport Ausschuss-Sitzung                                                                                                 20.05.2019

In der Sitzung des Ausschusses wurde über den Antrag des SSC Phoenix, auf dem Gelände des Strietkamp einen Kunstrasenplatz zu errichten, zum wiederholten Male diskutiert und eine Entscheidung getroffen.

Nach mehrfachem Meinungsaustausch mit dem Vorstand des SSC als auch in den Fraktionen der Kisdorfer Parteien wurde dem Antrag auf Erstellung eines Kunstrasenplatzes nicht stattgegeben.

Begründung: Die grundsätzliche Notwendigkeit einer zukünftigen schrittweisen Sanierung der bestehenden Plätze wird gesehen. Der Bau eines Kunstrasenplatzes, bei dem die Gemeinde mit mehr als 200.000 € belastet wird, ist derzeit vor allem aus Kostengründen, aber auch aus ökologischer Sicht nicht realisierbar. Dies auch unter dem Gesichtspunkt, dass in naher Zukunft weitere Großprojekte in der Gemeinde anstehen (Kindergarten, Feuerwehr etc.). Hinuzufügen ist, dass ein Kunstrasenplatz lediglich 30% Nutzungsdauer im Gegensatz zu einem Winterrasenplatz/Rasenplatz bietet.

Die WKB schlug in der Sitzung dem Vorstand des SSC vor, im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe ein finanzierbares und zukunftsorientiertes Konzept zur Sanierung bzw. Instandhaltung der bestehenden Anlagen zu erarbeiten.

Dieser Vorschlag, weitere Gespräche zu führen, wurde vom Vorstand des SSC während und noch einmal zum Abschluss der Sitzung abgelehnt.                                                                                                                                                                                                                           aj


Straßenausbaubeiträge, Kisdorf, Satzung                                                                                                                              31.01.2019

Liebe Kisdorferinnen und Kisdorfer,

es erscheinen immer wieder Hinweise in der Öffentlichkeit zum Thema Straßenausbaubeiträge. Der Amtsleiter des Amtes Kisdorf hat auf der letzten Gemeindevertreter-Sitzung eindeutig erläutert, dass die Begründung zu diesem Urteil abzuwarten sei, dies kann bis zu 3 Monate dauern. Erst dann kann beurteilt und darüber beraten werden, ob das Urteil auch auf die Satzung für Kisdorf übertragbar ist, denn dies ist keineswegs sicher. Die WKB beschäftigt sich selbstverständlich kontinuierlich mit dem Thema.



Arbeiten am Etzberg , 1. Bauabschnitt

Liebe Kisdorfer und Etzberger,

 die Arbeiten des ersten Abschnittes am Etzberg der gehen voran .




Die neue Kisdorfer Webseite                                                                                                                                                            19.12.2018

Liebe Kisdorfer und Wohlder,

 was lange währt ... nun ist sie bereit, www.kisdorf.de , im neuen Look, barrierefrei und für die Zukunft gemacht.

 Sie dient als Informationsportal für alle Kisdorfer. Am 21.12.2018 geht sie online, noch nicht ganz fertig aber nutzbar.

 Ein fraktionsübergreifendes Team unter der Federführung des Bürgermeisters arbeiten an der weiteren Optimierung.

 An dieser Stelle wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2019.

Der Bürgermeister Wolfgang Stolze

und alle Fraktionen


Lärm macht krank...                                                                                                                                                                                27.11.2018

Am 1. November fand eine Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative "Lärm macht krank" bei Selle in Kisdorf statt. Werner Kallinich und Werner Kreibich informierten über die Aktivitäten und Aktionen der Bürgerinitiative (BI) und über den Stand der Dinge in Sachen Lärm, der in Zukunft gerade mit Blick auf den zunehmenden Schwerlastverkehr noch größer werden wird. Entgegen den pauschalen Äußerungen, die Gemeinde Kisdorf hätte keine größeren Anstrengungen unternommen, um Lösungen gegen den Verkehrslärm zu finden, stellen wir fest, dass dies so nicht richtig ist. Schon weit vor 2014 war Lärm und Verkehrslast Thema im Verkehrsausschuss. In 2014 wurde eine Firma beauftragt, eine Lärmkartierung durchzuführen, die als Grundlage für mehrere Anträge in Segeberg diente. So wurde 70 km/h auf der L233 beantragt, die Möglichkeit einer Bushaltestelle (Strietkamp) beraten, mehrfach - und auch mit Nachdruck und mehreren Ortsterminen - 30 km/h innerorts und auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen Kisdorf und Kisdorferwohld beantragt. Auf einen Beschluss der Verkehrsministerkonferenz in 2015 wurde sofort reagiert: Es wurde mit Schreiben an Verkehrsminister Meyer, Umweltminister Dr. Habeck und wiederum an die Verkehrsbehörde des Kreises Segeberg nochmals 30 km/h vor unseren Altenheimen und der Olen School (Rappelkiste) gefordert. Dazu wurde auch fachanwaltliche Unterstützung beauftragt. In Kürze werden wieder Verkehrsmessungen an Kisdorfer Straßen durchgeführt, die nur wegen verschiedener Straßensperrungen in Nachbarorten zeitlich verschoben wurden. Auch die Erstellung eines aktuellen Lärmkatasters ist beschlossen und auf dieser Grundlage wird ein Lärmaktionsplan erstellt. Die Durchführung all dieser Maßnahmen in der Vergangenheit und auch in der Zukunft hat und wird immer auch Zeit in Anspruch nehmen. Zudem ist die Gemeinde Kisdorf nicht "Herr der Entscheidungen", denn es sind Landes- und Kreisstraßen. Der Verkehrsausschuss wird auch weiterhin gerne mit der BI zusammenarbeiten, denn wir haben das gleiche Ziel: weniger Lärm, steigende Verkehre begrenzen und Gefahren verringern.


Wer an einer Straße baut, hat viele Meister...                                                                                                                       21.11.2018

Lärm und Verkehr, eines der wichtigsten und für die Bürger offensichtlichsten Themen der Kisdorfer Kommunalpolitik! Zurzeit gibt es zwei Arbeitsschwerpunkte:

Der Ausschuss für Verkehr und Umweltschutz bereitet die Umsetzung des Beschlusses "Lärmaktionsplan" vor und unser Bürgermeister führt Gespräche mit dem Bürgermeister der Gemeinde Henstedt-Ulzburg.

Und da sind sie dann auch schon, die "Experten", die aus Zitatfragmenten mit Journalisten oder Zeitungsartikeln aus zweiter und dritter Hand komplette Verhandlungsergebnisse herleiten, ohne Hintergrundwissen oder auch selbst irgendwo dabei gewesen zu sein. Fakt ist, unser Bürgermeister setzt sich für Kisdorf ein! Dies geschieht konform der bereits publizierten WKB-Ziele: kein Ausbau der Gutenbergkreuzung mit einseitiger Lastenverteilung zu Ungunsten der Kisdorfer Bürger! Kein Durchfahrtsverbot für REWE-LKW durch HU zu Lasten Kisdorfs! Ausschöpfung aller Gesprächs- und Rechtsmöglichkeiten zur Durchsetzung unserer klaren Ziele! Zu diesem Zweck findet in Kürze ein Treffen mit politisch Aktiven aus Henstedt-Ulzburg statt, um Möglichkeiten bzw. Erfolgsaussichten zur Klageerhebung gegen eine grundsätzliche Ansiedlung von REWE zu erörtern. Schon einmal hat sich die WKB, als einzige Kisdorfer Fraktion, gegen eine Umgemeindung an Kaltenkirchen gestellt, weil sie weiteren Schwerlastverkehr aus dem Kaltenkirchener Gewerbegebiet Richtung Osten vermeiden wollte.

Die WKB und auch der Bürgermeister werden sich jetzt und in Zukunft mit aller Macht gegen vermeidbaren, zusätzlichen Verkehr durch Kisdorf einsetzen. Es muss aber auch jedem klar sein, dass am Ende des Tages und nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel das Ergebnis nicht unbedingt das Wunschergebnis sein muss. Der zukünftige Verkehr wird zunehmen, innerhalb und auch außerhalb der Kisdorfer Grenzen! Uns bleibt, diesen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten möglichst bürgerfreundlich zu kanalisieren.