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                                                                                                                              15.07.2019

Gedenktafel für den Erschossenen Josef Tichy in Kisdorf Feld – Bild des Erschossenen entwendet

 

Wie bekannt, wurde am 13.06.2019 in Kisdorf-Feld die Gedenktafel errichtet, die an den Mord an Josef Tichy erinnert, der im April 1945 von einem SS-Wachsoldaten auf dem Weg in das Arbeitslager Nordmark erschossen wurde.

Vor 8 Tagen wurde diese Gedenktafel von Unbekannten mit brauner Farbe beschmiert, die Tafel wurde umgehend gereinigt.

Entsetzen und Abscheu gestern darüber, dass dieses Mal das Bild von Joseph Tichy entwendet und versucht wurde, die Gedenktafel komplett aus dem Boden zu reißen. Irgendjemand scheint etwas gegen diese Gedenktafel zu haben. Der oder die Täter, die diese Tat begangen haben, sind bislang unbekannt. Wer nur hat Spaß an dieser Art der Zerstörungswut und was möchte/n der/die Täter damit ausdrücken? Viele Menschen im Ort sind erschüttert über diese Handlung.

Bürgermeister Stolze bekräftigte nochmals seinen Unmut und Unverständnis über diese Straftat, denn um eine solche handelt es sich in diesem Falle. Erneut wurde daher Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Die Initiatoren, u.a. die Biographiegruppe „Todesmarsch Hamburg – Kiel 1945“ als auch Marlene und Hans-Jürgen Hroch (Archiv Kisdorf) geben nicht auf. Es wird eine neue Tafel angebracht. Die Zweite.

Wer etwas beobachtet hat oder Hinweise geben kann, wende sich an die Polizei der Bürgermeister Stolze in Kisdorf.                                                                                                                                                                                                                                                               aj


                                                                                                                                09.06.2019

 Unbekannte beschmieren Gedenktafel für den Erschossenen Josef Tichy

 

Am 13.06.2019 wurde in Kisdorf-Feld die Gedenktafel für den Mord an Josef Tichy errichtet, der im April 1945 von einem SS-Wachsoldaten auf dem Weg in das Arbeitslager Nordmark erschossen wurde.

Nicht zu fassen am gestrigen Tag, dass diese Gedenktafel von Unbekannten geschändet wurde. Mit brauner Farbe wurden sowohl das Foto des Mannes als auch der Text, der auf diese schreckliche Tat hinweist, beschmiert. Vermutlich wollten hier Menschen mit rechter Gesinnung auf sich aufmerksam machen. Diese Personen haben sich scheinbar nicht mit der jüngeren Geschichte befasst und nicht begriffen, was Krieg bedeutet und welche Gräueltaten in dieser Zeit geschehen sind. Auf diese furchtbaren Geschehnisse möchte u.a. die Gedenktafel Josef Tichys erinnern, damit auch in Zukunft die Demokratie unseres Landes bewahrt bleibt. Die Tafel wurde zwischenzeitlich gereinigt.

Es handelt sich hier um Vandalismus und damit um eine Straftat. Strafanzeige wurde zwischenzeitlich erstattet, so Bürgermeister Wolfgang Stolze.

Hinweise auf die Täter nehmen die Polizei als auch Bürgermeister Stolze entgegen.                                                                                 aj


                                                                                                       16.06.2019

 Jubiläumsfest 2019 – Kisdorfer Vereine

 

Sechs Kisdorfer Vereine luden am 15.06. zu ihrem Jubiläumsfest ein – und viele, viele kamen. Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein Glas Sekt bzw. Orangensaft gereicht, so dass alle Besucher gut eingestimmt wurden. Die sechs Vereine hatten miteinander besprochen, gemeinsam ein großes Fest zu feiern - und dies ist in der Tat sehr gut gelungen.

Die Landjugend Kisdorf feiert in diesem Jahr ihren 35. Geburtstag, der Altenclub kann auf 50 Jahre zurückblicken, der DRK Ortsverband besteht seit 70 Jahren, der Chor Verein seit 100 Jahren, die Freiwillige Feuerwehr ist seit 112 Jahren am Ort und die Kisdorfer Gilde ist mit dem 425. Geburtstag das älteste Geburtstagskind.

Am Stocksberg war ein großes Zelt errichtet, in dem 600 Personen Platz fanden. Den Auf- und Abbau des Zeltes übernahm größtenteils die Landjugend, aber auch die Mitglieder der einzelnen Vereine packten am Tag nach der Veranstaltung kräftig beim Abbau mit an.

Die vielen „stillen“ und fleißigen Helfer und Sponsoren, ohne die ein solch großes Fest nicht möglich gewesen wäre, dürfen bei allem nicht unerwähnt bleiben. Blumengirlanden wurden gebunden, Blumendekorationen gesteckt, damit sich das Zelt in einem schönen Gewand zeigen konnte. Alle haben nach Aussagen des Organisationsteams – jeder auf seine Weise – Kreativität, Hilfe und Unterstützung eingebracht.

Nicht zu vergessen sei hier Andreas Pingel mit seinen Söhnen, die zur Stelle waren, als der Strom mehrere Male ausfiel.

Am Vorabend des Jubiläumsfestes richtete die Landjugend eine große Zeltdisco aus.

Nachdem der Chor Verein Kisdorf bereits am Nachmittag des Tages im gut besuchten Margarethenhoff ein Festkonzert gab, luden die Vereine am Samstagabend ab 20 Uhr zum großen Jubiläumsfest ein. Die Musikkapelle Kisdorf eröffnete mit einem bunten Musikprogramm den Abend.

Bürgermeister Wolfgang Stolze begrüßte um 20 Uhr die anwesenden Gäste, stellte die Tätigkeiten der einzelnen Vereine vor und fand für die wertvolle Arbeit der vielen Ehrenamtlichen innerhalb dieser Organisationen wertschätzende Worte. Er gab einen Überblick über die Geschichte des jeweiligen Vereins und wünschte allen weiterhin viel Erfolg für ihre wichtigen Aufgaben innerhalb Kisdorfs.

Die Band „Die Doppelzentner“ unterhielt alle Altersgruppen mit einem Potpourri von Melodien für alle Generationen und viele der anwesenden Gäste tanzten fröhlich und ausgelassen zur dargebotenen Musik. Der Zeltwirt hatte mit einer guten Mannschaft tatkräftige Unterstützung und für das leibliche Wohl waren vor dem Zelt einige Stände aufgebaut. Die Einrad-Gruppe des Schmalfelder SV saß mit 6 jungen Damen fest im Sattel und präsentierte beeindruckend diesen besonderen Sport.

Es ist den Veranstaltern dieses Jubiläumsfestes wunderbar gelungen, an diesem Abend Jung und Alt zusammenzubringen und man verbrachte gemeinsam nette Stunde. Besonders schön war zu beobachten, dass viele ältere Bürger den Abend scheinbar sehr genossen und bis in den späten Abend zu Gast waren.

Die Musik fand so guten Anklang, dass bis weit nach Mitternacht getanzt wurde. Dabei zeigten sich Bürgermeister Stolze und seine Frau als eifrige Tänzer.

Ein gelungener Abend des „Jubiläumsfestes 2019“ in Kisdorf. Allen, die zum Erfolg dieses schönen Abends beigetragen haben, auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön – und vielleicht dürfen wir uns in anderer Form auf weitere wunderbare Veranstaltungen in Kisdorf freuen.                                                                                                                                                                   aj


                                                                                           16.06.2019

 Fake-news

 

Immer wieder tauchen auf facebook Posts zum Thema „Kunstrasen-Fußballplatz“ auf, die leider mit der Realität sehr wenig zu tun haben. Da wird von einem Kostenbeitrag für die Gemeinde Kisdorf von 120.000 € geschrieben, von falschen Berechnungen, von einer fehlenden Kosten-Nutzenanalyse usw.. Das ist alles falsch, es suggeriert, dass die Mitglieder der Fraktionen und Ausschüsse fernab jeder Vernunft Entscheidungen treffen. Genau das Gegenteil ist der Fall, alle Fraktionen haben sich sehr wohl über Wochen mit diesem Thema beschäftigt, es wurden Firmen kontaktiert, ein Ortstermin in einer Nachbargemeinde gemacht, Anfragen gestellt und Kosten ermittelt.

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum ein Kunstrasenplatz für Kisdorf zurzeit nicht machbar ist. Der wichtigste und entscheidende Grund sind die Kosten und die belaufen sich nicht, wie immer wieder falsch behauptet, auf 120.000 € für die Gemeinde, sie sind mehr als doppelt so hoch. Zusätzlich kommen noch diverse finanzielle Risikofaktoren für die Gemeinde dazu. Die Menschen in Kisdorf, die sich politisch für Kisdorf einsetzen, sind alles andere als ignorant dem Sport gegenüber. Es fließt sehr viel Geld in die Sportförderung aller Vereine und gefördert wird eigentlich nur der Sport für Kinder und Jugendliche. Eigentlich, und auch da ist Kisdorf großzügig! Kisdorf hat aktuell viele wichtige Projekte, der Neubau des Kindergartens und der Feuerwehr, um nur zwei zu nennen. Das sind Pflichtaufgaben der Gemeinde, da ist ein Kunstrasenplatz für gut 80 Kisdorfer Kinder und Jugendliche Kür.

Die WKB hat sehr wohl erkannt, dass in Sachen Fußballplatz etwas getan werden muss und hat ein Paket geschnürt, das unseres Erachtens finanzierbar ist, Fördermittel nicht liegen lässt und besser für die Umwelt und die Gesundheit der Kinder ist: Einen Rasenplatz mit Beregnungsanlage, Brunnen, Flutlicht und einiges mehr. Dieses Paket ist erheblich günstiger in der Anschaffung und für die Gemeinde auch in den Folgekosten. Natürlich hat es auch Nachteile, das will niemand verschweigen, es sind halt zwei Kugeln Vanilleeis und nicht drei Kugeln Schoko mit Sahne.                                       mk


                                                                                            13.06.2019

 

Errichtung einer Gedenktafel am 13.06.2019 zum Gedenken an den Mord an Josef Tichy –

 

Erschossen auf dem Todesmarsch im April 1945 von Hamburg nach Kiel in Kisdorf-Feld

Am 12 April 1945 wurde das Gestapogefängnis Kola-Fu in Hamburg-Fuhlsbüttel geräumt und die Häftlinge wurden gezwungen, in mehreren Kolonnen nach Kiel zum dortigen „Arbeitserziehungslager Nordmark“ zu marschieren. In einer dieser Marschkolonnen befand sich Josef Tichy. Durch eine Augenzeugin ist bekannt, was sich an seinem Todestag an der Ulzburger Gemeindegrenze in Kisdorf-Feld „beim Gehöft des Otto Braasch“ zugetragen haben soll: Einer der Häftlinge war Josef Tichy, der schon bei der Verurteilung als geschwächt beurteilt war und vor Erschöpfung nicht mehr marschieren konnte. Er wurde von einem SS-Wachposten erschossen, dieser Wachposten soll den Toten auch getreten haben. Joseph Tichy wurde anschließend im Straßengraben verscharrt. Später wiesen britische Besatzungsoffiziere Kisdorfer „Nazi-Größen“ an, den Toten auszugraben und ihn auf dem ev. Friedhof in Kaltenkirchen zu bestatten. Dies geschah im Juli 1945. Im Februar 1968 wurde Tichy mit Josef Beck und Hugo Kochendörffer, die ebenfalls am 13. April 1945 auf dem Todesmarsch erschossen wurden, in die Reihe eins für die Opfer der NS-Herrschaft umgebettet.

Der Mord an Tichy wurde nie - weder von deutscher noch britischer Seite - strafrechtlich verfolgt.

Im Rahmen einer Feierstunde am 13.06.2019 würdigte Bürgermeister Wolfgang Stolze den Erschossenen Joseph Tichy und fand in seiner Ansprache mahnende Worte, dass sich Derartiges nie wiederholen möge. An der Stelle, an der Tichy erschossen wurde, versammelten sich zahlreiche Bürger, Vertreter der örtlichen Parteien, Mitglieder der Biographiegruppe Todesmarsch Hamburg Kiel April 1945, Hans-Jürgen u. Marlene Hroch (Archiv des Amtes Kisdorf), Pastorin Christiane Ellger u.a.m., um an dieser Stunde teilzunehmen und der Enthüllung der Gedenktafel beizuwohnen. Aufklärende, erinnernde und würdigende Worte wurden zu Ehren des Toten gefunden. Auch der Nachfahre eines der Teilnehmer dieses Todesmarsches, Fred Zimmak, nahm an der Stunde teil, sprach über die Erinnerungen, die er von seinem Vater gehört hatte, und verlas ein berührendes Gedicht seiner Ehefrau zum Thema „Vergangenheit….“.

Schüler der Kisdorfer Schule haben im Rahmen einer Arbeit Details über Joseph Tichy zusammengetragen, das Thema vertieft und als Collagen präseniert. Nicht zuletzt wurde die würdige Gedenkstunde durch Hans-Joachim Wehmeyer und zwei jungen Violinisten musikalisch untermalt. Gedenken und Erinnerung – Pastorin Ellger schloss die Feierstunde mit einem Gebet ab und lud die Anwesenden in die Friedenskirche in Kisdorf zu Kaffee und Kuchen ein. Den Abschluss bildete die feierliche Enthüllung der Gedenktafel, die an den Todesmarsch aber auch an das Opfer, Joseph Tichy, erinnern soll. Die niedergelegten Sommerblumen umrahmen die Stelle des furchtbaren Geschehens.Die Gedenkstunde vermittelte den Anwesenden einen Einblick in dieses traurige Kapital deutscher Vergangenheit in Kisdorf, das vor knapp 75 Jahren mit diesem Todesmarsch auf Kisdorfer Gebiet Geschichte bleibt und nicht vergessen werden darf.                                                                                                                                                                                                                                                    aj


05.06.2019

Was macht eigentlich die Ostküstenleitung?

 

 

Zur Erinnerung: geplant ist eine Erdverkabelung durch Kisdorfwohld und im weiteren Verlauf auch durch Gebiete Henstedt-Ulzburgs. Da gibt es aber offensichtlich noch Bedarf zum Nachdenken. Wir setzen uns nach wie vor für einen Trassenverlauf an der A20 ein!

http://ulzburger-nachrichten.de/erdverkabelung-komplizierter-als-gedacht-ost-west-stromtrasse-verzoegert-sich/


                                                                                                     03.06.2019

 

Prüfungsbericht veröffentlich - Endlich Licht beim WZV im Kreis Segeberg

 

Parteien, Fraktionen und Wählergemeinschaften haben sich jetzt entschlossen, den geschwärzten Prüfungsbericht des Gemeindeprüfungsamtes zum Wegezweckverband und die Stellungnahme des WZV zu veröffentlichen. Immer wieder war der WZV wegen des Vorwurfs "Missmanagement in den vergangenen Jahren" in der Presse und auch wegen der daraus resultierenden (erheblichen) Gebührenerhöhungen für ALLE Bürger im Kreisgebiet. Viele Bürger haben schon die Übersendung des Prüfungsberichtes beantragt, dies wurde aber abgelehnt. Über die Gründe der Gebührenerhöhungen sollten sich aber alle Bürgerinnen und Bürger informieren können.

https://wi-se.de/pruefungsbericht-veroeffentlicht-endlich-…/                                                                                                                                mk


Jugend, Soziales, Kultur und Sport Ausschuss-Sitzung                                                                                                 20.05.2019

In der Sitzung des Ausschusses wurde über den Antrag des SSC Phoenix, auf dem Gelände des Strietkamp einen Kunstrasenplatz zu errichten, zum wiederholten Male diskutiert und eine Entscheidung getroffen.

Nach mehrfachem Meinungsaustausch mit dem Vorstand des SSC als auch in den Fraktionen der Kisdorfer Parteien wurde dem Antrag auf Erstellung eines Kunstrasenplatzes nicht stattgegeben.

Begründung: Die grundsätzliche Notwendigkeit einer zukünftigen schrittweisen Sanierung der bestehenden Plätze wird gesehen. Der Bau eines Kunstrasenplatzes, bei dem die Gemeinde mit mehr als 200.000 € belastet wird, ist derzeit vor allem aus Kostengründen, aber auch aus ökologischer Sicht nicht realisierbar. Dies auch unter dem Gesichtspunkt, dass in naher Zukunft weitere Großprojekte in der Gemeinde anstehen (Kindergarten, Feuerwehr etc.). Hinuzufügen ist, dass ein Kunstrasenplatz lediglich 30% Nutzungsdauer im Gegensatz zu einem Winterrasenplatz/Rasenplatz bietet.

Die WKB schlug in der Sitzung dem Vorstand des SSC vor, im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe ein finanzierbares und zukunftsorientiertes Konzept zur Sanierung bzw. Instandhaltung der bestehenden Anlagen zu erarbeiten.

Dieser Vorschlag, weitere Gespräche zu führen, wurde vom Vorstand des SSC während und noch einmal zum Abschluss der Sitzung abgelehnt.                                                                                                                                                                                                                           aj


Straßenausbaubeiträge, Kisdorf, Satzung                                                                                                                              31.01.2019

Liebe Kisdorferinnen und Kisdorfer,

es erscheinen immer wieder Hinweise in der Öffentlichkeit zum Thema Straßenausbaubeiträge. Der Amtsleiter des Amtes Kisdorf hat auf der letzten Gemeindevertreter-Sitzung eindeutig erläutert, dass die Begründung zu diesem Urteil abzuwarten sei, dies kann bis zu 3 Monate dauern. Erst dann kann beurteilt und darüber beraten werden, ob das Urteil auch auf die Satzung für Kisdorf übertragbar ist, denn dies ist keineswegs sicher. Die WKB beschäftigt sich selbstverständlich kontinuierlich mit dem Thema.



Arbeiten am Etzberg , 1. Bauabschnitt

Liebe Kisdorfer und Etzberger,

 die Arbeiten des ersten Abschnittes am Etzberg der gehen voran .




Die neue Kisdorfer Webseite                                                                                                                                                            19.12.2018

Liebe Kisdorfer und Wohlder,

 was lange währt ... nun ist sie bereit, www.kisdorf.de , im neuen Look, barrierefrei und für die Zukunft gemacht.

 Sie dient als Informationsportal für alle Kisdorfer. Am 21.12.2018 geht sie online, noch nicht ganz fertig aber nutzbar.

 Ein fraktionsübergreifendes Team unter der Federführung des Bürgermeisters arbeiten an der weiteren Optimierung.

 An dieser Stelle wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2019.

Der Bürgermeister Wolfgang Stolze

und alle Fraktionen


Lärm macht krank...                                                                                                                                                                                27.11.2018

Am 1. November fand eine Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative "Lärm macht krank" bei Selle in Kisdorf statt. Werner Kallinich und Werner Kreibich informierten über die Aktivitäten und Aktionen der Bürgerinitiative (BI) und über den Stand der Dinge in Sachen Lärm, der in Zukunft gerade mit Blick auf den zunehmenden Schwerlastverkehr noch größer werden wird. Entgegen den pauschalen Äußerungen, die Gemeinde Kisdorf hätte keine größeren Anstrengungen unternommen, um Lösungen gegen den Verkehrslärm zu finden, stellen wir fest, dass dies so nicht richtig ist. Schon weit vor 2014 war Lärm und Verkehrslast Thema im Verkehrsausschuss. In 2014 wurde eine Firma beauftragt, eine Lärmkartierung durchzuführen, die als Grundlage für mehrere Anträge in Segeberg diente. So wurde 70 km/h auf der L233 beantragt, die Möglichkeit einer Bushaltestelle (Strietkamp) beraten, mehrfach - und auch mit Nachdruck und mehreren Ortsterminen - 30 km/h innerorts und auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen Kisdorf und Kisdorferwohld beantragt. Auf einen Beschluss der Verkehrsministerkonferenz in 2015 wurde sofort reagiert: Es wurde mit Schreiben an Verkehrsminister Meyer, Umweltminister Dr. Habeck und wiederum an die Verkehrsbehörde des Kreises Segeberg nochmals 30 km/h vor unseren Altenheimen und der Olen School (Rappelkiste) gefordert. Dazu wurde auch fachanwaltliche Unterstützung beauftragt. In Kürze werden wieder Verkehrsmessungen an Kisdorfer Straßen durchgeführt, die nur wegen verschiedener Straßensperrungen in Nachbarorten zeitlich verschoben wurden. Auch die Erstellung eines aktuellen Lärmkatasters ist beschlossen und auf dieser Grundlage wird ein Lärmaktionsplan erstellt. Die Durchführung all dieser Maßnahmen in der Vergangenheit und auch in der Zukunft hat und wird immer auch Zeit in Anspruch nehmen. Zudem ist die Gemeinde Kisdorf nicht "Herr der Entscheidungen", denn es sind Landes- und Kreisstraßen. Der Verkehrsausschuss wird auch weiterhin gerne mit der BI zusammenarbeiten, denn wir haben das gleiche Ziel: weniger Lärm, steigende Verkehre begrenzen und Gefahren verringern.


Wer an einer Straße baut, hat viele Meister...                                                                                                                       21.11.2018

Lärm und Verkehr, eines der wichtigsten und für die Bürger offensichtlichsten Themen der Kisdorfer Kommunalpolitik! Zurzeit gibt es zwei Arbeitsschwerpunkte:

Der Ausschuss für Verkehr und Umweltschutz bereitet die Umsetzung des Beschlusses "Lärmaktionsplan" vor und unser Bürgermeister führt Gespräche mit dem Bürgermeister der Gemeinde Henstedt-Ulzburg.

Und da sind sie dann auch schon, die "Experten", die aus Zitatfragmenten mit Journalisten oder Zeitungsartikeln aus zweiter und dritter Hand komplette Verhandlungsergebnisse herleiten, ohne Hintergrundwissen oder auch selbst irgendwo dabei gewesen zu sein. Fakt ist, unser Bürgermeister setzt sich für Kisdorf ein! Dies geschieht konform der bereits publizierten WKB-Ziele: kein Ausbau der Gutenbergkreuzung mit einseitiger Lastenverteilung zu Ungunsten der Kisdorfer Bürger! Kein Durchfahrtsverbot für REWE-LKW durch HU zu Lasten Kisdorfs! Ausschöpfung aller Gesprächs- und Rechtsmöglichkeiten zur Durchsetzung unserer klaren Ziele! Zu diesem Zweck findet in Kürze ein Treffen mit politisch Aktiven aus Henstedt-Ulzburg statt, um Möglichkeiten bzw. Erfolgsaussichten zur Klageerhebung gegen eine grundsätzliche Ansiedlung von REWE zu erörtern. Schon einmal hat sich die WKB, als einzige Kisdorfer Fraktion, gegen eine Umgemeindung an Kaltenkirchen gestellt, weil sie weiteren Schwerlastverkehr aus dem Kaltenkirchener Gewerbegebiet Richtung Osten vermeiden wollte.

Die WKB und auch der Bürgermeister werden sich jetzt und in Zukunft mit aller Macht gegen vermeidbaren, zusätzlichen Verkehr durch Kisdorf einsetzen. Es muss aber auch jedem klar sein, dass am Ende des Tages und nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel das Ergebnis nicht unbedingt das Wunschergebnis sein muss. Der zukünftige Verkehr wird zunehmen, innerhalb und auch außerhalb der Kisdorfer Grenzen! Uns bleibt, diesen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten möglichst bürgerfreundlich zu kanalisieren.